Kurzanleitung
Der MP20 ist sehr einfach zu bedienen. Im Folgenden werden die Funktionen
und Eigenschaften des Geräts kurz beschrieben.
Bedienelemente/Anschlüsse/Batterien
Der Detektor verfügt auf der Frontplatte über einen Kippschalter
und einen Lautstärkeregler.
Der Kippschalter hat eine neutrale Mittelstellung, eine Taststellung für
die Funktionen ON/OFF (Ein/Aus) und TUNE (Abgleich) sowie eine Raststellung
zur Umschaltung auf ein zweites Suchprogramm.
Nach Abnehmen der Batteriefachabdeckung sind im Innern des Geräts die
Batterien sowie ein 4-fach-Schiebeschalter zugänglich, mit dem
Grundeinstellungen vorgewählt werden können.
Auf der Rückwand befinden sich die Anschlußbuchsen COIL (Suchspule)
und PHONES (Kopfhörer).
Auch wenn kein Kopfhörer mit dem Gerät verbunden ist, muß
der mitgelieferte Adapter in der Anschlußbuchse verbleiben!
Vorwahl der Grundeinstellungen
Über den internen 4-fach-Schiebeschalter können folgende
Grundeinstellungen vorgenommen werden. Änderungen dürfen nur bei
ausgeschaltetem Gerät durchgeführt werden. Die Einstellung aller
Schalter bei Auslieferung ist "OFF".
| Schalter 1 |
Aktiviert bzw. deaktiviert ein Ticken bei fehlendem Ortungssignal |
| OFF |
Gleichmäßiges Ticken wird erzeugt |
| ON |
Ticken ist abgeschaltet |
| Schalter 2 |
Umschaltung zwischen statischem und dynamischen Betrieb |
| OFF |
Statischer Betrieb |
| ON |
Dynamischer Betrieb |
| Schalter 3 |
Auswahl Suchprogramm 2 (siehe "Umschaltung zwischen den Suchprogrammen") |
| OFF |
Kompensationsprogramm |
| ON |
Programm für größere Objekte |
| Schalter 4 |
nicht belegt |
|
 |
Einschalten
Das Gerät wird durch Tasten des Kippschalters nach links in die Stellung
ON/OFF eingeschaltet. Um ungewolltes Einschalten durch zufällige
Berührung zu vermeiden, muß der Schalter mindestens eine Sekunde
lang gedrückt werden.
Der Detektor gibt daraufhin ein Signal ab, bestehend aus zwei Tönen
steigender Tonhöhe. Es erfolgt ein automatischer Offsetabgleich, d.h.
das Gerät kompensiert alle Objekte, die sich in Sondennähe befinden
und stellt sich auf maximale Empfindlichkeit ein. Aus diesem Grund dürfen
sich während des Einschaltvorgangs keine metallischen Teile in der
Nähe der Sonde befinden! Ebenso muß das untere, aus Kunststoff
bestehende, Segment der Sondenstange immer vollständig ausgezogen werden!
Nach dem Offsetabgleich wird das Tonsignal auf den Lautsprecher/Kopfhörer
geschaltet, und das Gerät ist betriebsbereit.
Betrieb
Bei Ortung eines Metallteils gibt das Gerät einen Summton ab, dessen
Tonhöhe und Lautstärke sich bei Annäherung an das Objekt
erhöhen. Ohne Ortungssignal wird der Summton abgeschaltet und stattdessen
über den Lautsprecher ein gleichmäßiges Ticken abgegeben.
Sollte der Detektor beispielsweise durch Bodeneinflüsse unempfindlich
werden, verschwindet auch das Ticken und der Lautsprecher ist völlig
stumm. Ein Neuabgleich sollte dann ausgelöst werden (siehe
statischer/dynamischer Betrieb").
Das Ticken kann durch entsprechende Vorwahl am internen Schiebeschalter 1
abgeschaltet werden.
Mit dem Regler VOLUME kann die Lautstärke aller Tonsignale eingestellt
werden.
Beim Anschluß eines Kopfhörers an das Gerät wird der interne
Lautsprecher automatisch abgeschaltet.
Umschaltung zwischen den Suchprogrammen
Das Gerät ist mit insgesamt drei möglichen Suchprogrammen ausgestattet.
Nach dem Einschalten arbeitet das Gerät zunächst mit einem universellen
Programm mit folgenden Eigenschaften:
-
höchste Empfindlichkeit auf alle Objekte
-
keine Beeinflussung durch normale Böden
-
geringe Beeinflussung durch Salzwasser
-
starke Beeinflussung durch eisenhaltige Böden
Mit dem internen Schiebeschalter 3 wird dem Suchprogramm 2 eines von zwei
zur Verfügung stehenden speziellen Programmen fest zugeordnet.
a) Kompensationsprogramm, Schalter 3 OFF
-
Empfindlichkeit im Vergleich zu Programm 1 ist leicht reduziert
-
Kompensation des Einflusses eisenhaltiger Böden
-
kleine Alufolien werden nicht angezeigt
-
nicht geeignet für den Einsatz in Salzwasser
b) Programm für größere Objekte, Schalter 3 ON
-
Empfindlichkeit im Vergleich zu Programm 1 ist deutlich reduziert
-
Alufolien und kleine Metallteile werden nicht angezeigt
-
keine Beeinflussung durch Salzwasser
-
keine Beeinflussung durch normale Böden
-
geringe Beeinflussung durch eisenhaltige Böden
Um auf das Suchprogramm 2 umzuschalten, wird der Kippschalter nach rechts
in die Raststellung PROGM2 gebracht. Das Gerät erkennt sofort den Wechsel
und signalisiert dies durch die Ausgabe von zwei hohen Tönen. Danach
erfolgt automatisch ein neuer Offsetabgleich und das Gerät ist mit dem
zweiten Programm betriebsbereit.
Um wieder auf das Suchprogramm 1 zurückzuschalten, wird der Kippschalter
in die Mittelstellung gebracht. Nach zwei Sekunden signalisiert der Detektor
durch die Ausgabe von zwei hohen Tönen den Programmwechsel.
Statischer/dynamischer Betrieb
Mit dem internen Schiebeschalter 2 wird zwischen statischem und dynamischem
Betrieb vorgewählt.
-
Statischer Betrieb
-
-
Im statischen Betrieb erfolgt beim Einschalten des Geräts eine feste
Kompensation der Umgebungseinflüsse. Wenn sich während des Betriebs
die Verhältnisse verändert haben, ist eventuell eine erneute
Kompensation erforderlich. Dies muß manuell ausgelöst werden.
-
-
Dazu ist die Sonde in Suchhöhe zu bringen und der Kippschalter aus der
Mittelstellung heraus kurz (<1s) nach links in die Stellung TUNE zu tasten.
Die Ton-Ausgabe wird stummgeschaltet, ein neuer Offsetabgleich läuft
ab, und anschließend wird die Ton-Ausgabe wieder eingeschaltet.
-
-
Ist das Suchprogramm 2 aktiv (Kippschalter in Raststellung), genügt
es, den Kippschalter kurz (<1s) in die Mittelstellung und dann wieder
zurück in die Raststellung PROGM2 zu schalten.
-
-
Dynamischer Betrieb
-
-
Im dynamischen Betrieb erfolgt nach der Einschaltkompensation laufend ein
automatischer Abgleich auf höchste Empfindlichkeit.
-
-
Alle Ortungssignale werden nach kurzer zeitlicher Verzögerung ausgeregelt,
wodurch sich das Gerät optimal auf wechselnde Umgebungseinflüsse
einstellt. Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist es aber erforderlich, daß
die Sonde kontinuierlich bewegt wird.
-
-
Unter bestimmten Bedingungen ist es sinnvoll, den dynamischen Betrieb
vorrübergehend abzuschalten. Soll z.B. bei langsamer Schwenkbewegung
der Sonde (Pinpointing, genaue Ortung des Objekts) die automatische Regelung
abgeschaltet werden, um ein Ausregeln von Ortungssignalen zu vermeiden, ist
der Kippschalter kurz (<1s) nach links in die Stellung TUNE zu tasten.
Nochmaliges Tasten schaltet die dynamische Regelung wieder ein.
Ausschalten
Soll der Detektor ausgeschaltet werden, ist der Kippschalter länger
als eine Sekunde in die Stellung ON/OFF zu tasten. Das Gerät gibt zur
Quittung zwei Töne aus und schaltet sich danach ab.
Warn- und Fehlersignale
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Batterie-Warnsignal
-
-
Bei nachlassender Batteriekapazität gibt das Gerät eine
Unterspannungswarnung aus. Diese Meldung besteht aus vier kurzen Tönen,
die in Intervallen von ca. 12 Sekunden erzeugt werden. Bei gleichzeitigem
Empfang eines Ortungssignals wird die Ausgabe des Warntons um maximal 60
Sekunden unterdrückt.
-
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Das Gerät kann noch einige Stunden weiter betrieben werden, jedoch sollten
die Batterien bei nächster Gelegenheit ausgetauscht werden.
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Offset-Warnsignal (nur bei statischem Betrieb)
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Ist der Detektor durch Drift, Bodeneinflüsse o.ä. unempfindlich
geworden, wird dies durch einen kurzen hohen Ton signalisiert. Der Ton wird
alle zwei Sekunden wiederholt, bis das Gerät wieder normale Empfindlichkeit
hat. Gegebenenfalls muß ein Neuabgleich (TUNE) ausgelöst werden.
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Fehlersignal
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-
In folgenden Fällen wird ein Intervallton als Fehlersignal ausgegeben:
-
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1. Suchspule nicht angeschlossen oder Kabelbruch
-
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2. Zeitüberschreitung
-
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Um die Batterien eines versehentlich nicht ausgeschalteten Geräts vor
Entladung zu schützen, wird das Fehlersignal ausgegeben, wenn in einem
Zeitraum von 20 Minuten das Suchsignal unverändert geblieben ist und
in dieser Zeit kein Schalter betätigt wurde.
-
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Nach maximal 20 Sekunden Ausgabe des Fehlersignals schaltet sich das Gerät
in beiden Fällen automatisch ab.
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